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Kunst am Bau Humboldt Gymnasium Trier

3. Platz im Wettbewerb


Aus der Jurybegründung:
Die Zeichnungsqualität dieser Arbeit ist besonders hervorzuheben. Sie wirkt zugleich kräftig und beruhigend und entwickelt eine positive Raumwirkung. Die Zeichnung entfaltet sich nach oben und erzeugt eine dynamische Bewegung, sie erzählt etwas Eigenes und lässt den Raum lebendig werden. Die Kombination mit der spielerischen Leichtigkeit schafft sehr harmonische Wirkung.

Meine Gedanken zum Entwurf:
Angelehnt an Motive von Alexander von Humboldts Zeichnungen und Forschungen, die er auf seinen Reisen erstellt hat, erzählt dieser Entwurf von der Bildungsreise der Schüler:innen in ihrer Schullaufbahn und spielt mit Hinweisen zu Materialien und Symbolen im Schulalltag. Die Bewegung durch das Treppenhaus wird dadurch selbst zu einem Teil der dargestellten Bildungsreise.
Es startet im Erdgeschoss mit dem Schiff, das an eine Infografik von Humboldt angelehnt ist. Das Schiff symbolisiert hier den Beginn der Reise in der Schule, der nicht immer einfach, aber mit vielen Abenteuern und manchmal auch Vulkanen bestückt ist. So arbeitet sich der Entwurf über die Stockwerke empor: Die Hände, die einer Alge nachempfunden sind, die Häuser als Lernort, die Blume mit den mathematischen Samen und schlussendlich der Seeweg, der in den 4. Stock mündet. Das Schiff legt dort im Hafen an und
entlässt das „Schüler-Vögelchen“ am Ende seiner Schulzeit in die Freiheit. Happy End im vierten Stock.






Maren Profke 2026
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